Gemeinsam. Digital. Souverän.

ZenDiS bringt Digitale Souveränität auf die SCCON

„Wir machen souverän“ – unter dieses Motto stellt das ZenDiS seinen Auftritt auf der diesjährigen Smart Country Convention. Das Messepublikum erwartet ein Mix aus Digitaler Souveränität „zum Anfassen“ und fachlichen Deep-dives rund um einen digital souveränen Staat. Mit dabei: openDesk und openCode inklusive erfolgreicher Use Cases.

Bochum/Berlin, 21. August 2025 – „Wir machen souverän“ – unter dieses Motto stellt das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) seinen Auftritt auf der diesjährigen Smart Country Convention (SCCON, 30.09. bis 02.10.2025). Am ZenDiS-Stand (Nr. 103, hub27) gibt es ein breit gefächertes Programm: An Infopunkten und auf der Bühne erwartet das Messepublikum ein Mix aus Digitaler Souveränität „zum Anfassen“ und fachlichen Deep-dives rund um einen digital souveränen Staat. Mit dabei: die bewährten Angebote openDesk und openCode inklusive erfolgreicher Use Cases. Außerdem gewährt das ZenDiS einen Ausblick auf die souveräne Videokonferenzlösung openConference und den souveränen Arbeitsplatz.

Kritische Abhängigkeiten auflösen, Digitale Souveränität stärken: Diesen klaren Auftrag hat die Politik dem ZenDiS in die Gründungsunterlagen geschrieben. Auf seinem 100 Quadratmeter großen Messestand zeigt das Zentrum, wie es Bund, Länder und Kommunen ganz praktisch auf dem Weg zu mehr Digitaler Souveränität unterstützt: Mit Beratung und Befähigung, eigenen souveränen Lösungen sowie Werkzeugen für eine souveräne Softwarelieferkette für die Öffentliche Verwaltung.

Souveräne Office-Alternative openDesk: Im Behördenalltag angekommen

Mit openDesk stellt das ZenDiS eine souveräne Office- und Kollaborationssuite für die Verwaltung bereit. Nach nur knapp einem Jahr ist openDesk bereits auf mehr als 70.000 Behördenarbeitsplätzen im Einsatz, Tendenz stark steigend. „Wir haben openDesk-Anfragen im vierstelligen Bereich. Nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Universitäten, Hochschulen und der Privatwirtschaft ist das Interesse an unserer souveränen Office-Alternative enorm“, sagt Alexander Smolianitski, Leiter Produkte & Delivery beim ZenDiS.

Auf der SCCON stehen konkrete Use Cases von openDesk im Mittelpunkt. Für Deep-dives in die einzelnen Anwendungen sind die meisten Open-Source-Anbieter als Mitaussteller vor Ort, deren Lösungen in openDesk integriert sind: B1 Systems, Collabora Online, Element, Nextcloud, Nordeck, OpenProject, Open-Xchange, Univention und XWiki.

Zusätzlich gibt es Infos zum neuen openDesk-Pilot-Programm: Damit können Behörden und öffentliche Einrichtungen openDesk unkompliziert mit realen Nutzenden in ihrem Arbeitsumfeld erproben.

Innovationen: Souveräner Arbeitsplatz und sichere Videokonferenzlösung

Einen eigenen Demopunkt widmet das ZenDiS dem Projekt „Souveräner Arbeitsplatz“, der einschließlich der Betriebssystemebene vollständig ohne proprietäre Software auskommt. Ebenfalls als Preview zeigt das ZenDiS openConference. Die auf OpenTalk basierende souveräne Videokonferenzlösung soll Anfang 2026 verfügbar sein.

openCode: Software-Qualität automatisch bewerten

Seit der Übernahme durch das ZenDiS hat sich openCode zur zentralen Zusammenarbeitsplattform für Open-Source-Projekte in der Verwaltung entwickelt. Gut 8.000 Nutzende sind heute in über 3.600 Software- und Digitalprojekten auf der Plattform aktiv. Seit März sorgt ein Badge-Programm für die einfache Beurteilung der Software auf der Plattform. „Auf der SCCON zeigen wir, wie openCode die Qualität von Software automatisiert bewertbar macht. Damit wird openCode zur grundlegenden Infrastruktur für eine sichere Softwarelieferkette innerhalb der deutschen Verwaltung“, sagt Leonhard Kugler, Leiter Plattform & Entwicklung beim ZenDiS.

Digitale Souveränität im Bühnenprogramm

„Das immense Interesse an unseren Angeboten zeigt: Das ZenDiS hat sich zum zentralen Anker in allen Fragen der Digitalen Souveränität entwickelt“, sagt Alexander Pockrandt, Geschäftsführer ZenDiS. Das spiegelt auch das umfangreiche Bühnenprogramm auf dem ZenDIS-Stand wider, das mit Deep-dives in openCode und openDesk, konkreten Use Cases und Partnervorträgen verschiedenste Facetten Digitaler Souveränität beleuchtet. Außerdem gibt es Tipps zum Einstieg in Open Source für die Verwaltung.

Aber nicht nur am ZenDiS-Stand steht Digitale Souveränität im Fokus: Auf der Hauptbühne der SCCON spricht das ZenDiS über sichere Softwarelieferketten, und in einem Workshop erfahren Interessierte, wie sie ganz praktisch mit dem ZenDiS zusammenarbeiten können.

Am Stand des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) beleuchtet das ZenDiS die europäische Dimension von Digitaler Souveränität einschließlich Deutschlands Vorreiterrolle und erklärt, wie openCode für mehr Sicherheit und Souveränität in der Verwaltungs-IT sorgt.

Das vollständige Vortragsprogramm inkl. aller Zeit- und Ortsangaben steht ab Anfang September auf www.zendis.de zur Verfügung.


Über das ZenDiS

Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt derzeit zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Eine Beteiligung der Länder ist in Vorbereitung. Sitz des ZenDiS ist Bochum.

Portrait Pamela Krosta-Hartl

Pamela Krosta-Hartl

Leiterin Strategie, Markt & Kommunikation

Porträt Lutz Niemeyer

Lutz Niemeyer

Kommunikationsmanager