Gemeinsam. Digital. Souverän.

ZenDiS auf der Smart Country Convention: Im Ökosystem die Digitale Souveränität stärken

Unter dem Motto #WirMachenSouverän stellt das ZenDiS auf der diesjährigen Smart Country Convention (13. – 15. Oktober 2026 in Berlin) erfolgreiche Kooperationen rund um die Digitale Souveränität in den Mittelpunkt.

Bochum/Berlin, 08.09.2026. Unter dem Motto #WirMachenSouverän stellt das ZenDiS auf der diesjährigen Smart Country Convention (13. – 15. Oktober 2026 in Berlin) erfolgreiche Kooperationen rund um die Digitale Souveränität in den Mittelpunkt. Auf dem ZenDiS-Stand (Halle 27, Stand 103) und der eigenen Bühne geben ZenDiS-Expert:innen, Open-Source-Anbieter und weitere Ökosystempartner Einblicke in ihre gemeinsamen Programme, Lösungen und Initiativen. Darunter: Die Plattform openCode mit ihrer neuen Security Suite, die Office- & Kollaborationssuite openDesk, die Secure Government Container Initiative (SGCI), das Projekt Cloud-basierter Notfallarbeitsplatz (CKKI) sowie ein Kriterienkatalog zur Bewertung von Digitaler Souveränität.

openCode: Partnerschaften für eine sichere Softwarelieferkette

Die Plattform openCode belegt die enormen Netzwerkeffekte von Open Source: Mehr als 13.000 Nutzende arbeiten hier in über 5.700 Repos und Projekten an der souveränen Digitalisierung des Staates zusammen – ressort- und föderalübergreifend. Aktuell liegt der Plattformfokus auf dem Ausbau sicherer Softwarelieferketten für die Verwaltung (u. a. gemäß der Vorgaben des Cyber Resilience Acts und der Deutschen Verwaltungscloud) und der Weiterentwicklung zur DevSecOps-Referenzplattform für den Deutschland-Stack.

Gemeinsam mit der Auslands-IT des Auswärtigen Amts gibt das ZenDiS Einblicke in das Programm Secure Government Container Initiative (SGCI), in dessen Rahmen gehärtete Basiskomponenten (Container-Images) für die Öffentliche Verwaltung erzeugt und bereitgestellt werden. Den Auftakt machten Container für openDesk und die Daten- und KI-Plattform PLAIN.

Ebenfalls im Fokus auf der SCCON: Die openCode Security Suite, die gemeinsam mit dem IT-Sicherheits-Start-up L3montree entwickelt wurde. Sie unterstützt Entwickler:innen dabei, sicherheitsrelevante Funktionen direkt standardisiert in die Entwicklung einzubinden und prüfen zu lassen. Betriebspartner von openCode ist Adfinis.

openDesk: Innovationen und Expertise eines ganzen Ökosystems

In einem einzigartigen Ökosystemansatz ist openDesk entstanden. Unter Federführung des ZenDiS bringt die souveräne Office- und Kollaborationssuite bewährte Lösungen von etablierten Open-Source-Unternehmen aus Deutschland und Europa in einem leistungsfähigen Angebot zusammen. Im nächsten Schritt erfolgt die Erweiterung des Ökosystems um eine Betreiber-Community aus öffentlichen IT-Dienstleistern, Cloud-Anbietern und Systemintegratoren, die die starke Nachfrage nach openDesk bedienen und die Suite in die Fläche bringen.

SCCON-Besucher:innen können openDesk live erleben. Sie erfahren, welche Rolle die Suite in der Modernisierungsagenda Bund und Föderal spielt, wie openDesk als Notfallarbeitsplatz greift – Stichwort Cloud-basierte Kommunikation im Krisenfall – und wie der Fahrplan für besondere Sicherheitsanforderungen, KI sowie die Öffnung für weitere Komponenten aussieht. Außerdem wird gezeigt, wie openDesk-Komponenten in bestehende Produkte, z. B. von Mozilla, eingebunden werden können.

Am ZenDiS-Stand geben die openDesk-Partner B1 Systems, Collabora Office, Element, Nextcloud, Nordeck IT + Consulting, OpenProject, Open-Xchange (OX), Univention und XWiki Einblicke in ihren Beitrag zum Gemeinschaftsprojekt. Cloud Service Provider wie STACKIT stehen für den SaaS-Betrieb bereit.

Kriterien für Digitale Souveränität: Grundlage für strategisches Souveränitätsmanagement

Abhängigkeiten identifizieren, Risiken verlässlich bewerten, Beschaffung strategisch ausrichten: Für all das braucht es eine verlässliche Datengrundlage. Zur SCCON 2026 stellt das ZenDiS einen umfassenden Kriterienkatalog für Digitale Souveränität vor. Dieser soll die Basis bilden für ein systematisches Messmodell mit konkreten Prüffragen und Nachweisen – den Souveränitätscheck. Betrachtet wird neben digitalen Diensten und Infrastruktur auch die Handlungsfähigkeit öffentlicher Einrichtungen insgesamt. Der Kriterienkatalog ist in einem offenen Dialog mit Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entstanden. Mehr Informationen gibt es unter https://souveränitätscheck.de/

Umfangreiches Bühnenprogramm

Die Stärke und Innovationskraft des wachsenden Souveränitätsökosystems in Deutschland wird auch im Bühnenprogramm sichtbar.

  • 13.10.2026, 14:45 Uhr: openCode: Die souveräne Software-Lieferkette des Staates sichern (Yellow Stage, Halle 26)

  • 14.10.2026, 11:15 Uhr: Digitale Souveränität in die Fläche bringen: Vom Produkt zum Ökosystem (PLAZA Stage, Hub 27)

  • 15.10.2026, 13:15 Uhr: Systematisch souverän: Ein Bewertungsinstrument für digitale Handlungsfähigkeit (Red Stage, Hub 27)

Das vollständige Vortragsprogramm der ZenDiS-Standbühne steht ab Ende September auf www.zendis.de zur Verfügung.

Über das ZenDiS

Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch die Bundesregierung gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Beteiligungsführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Sitz des ZenDiS ist Bochum.

ZenDiS Kontakt

Porträt Lutz Niemeyer

Lutz Niemeyer

Kommunikationsmanager