Veränderung in der Geschäftsführung
Andreas Reckert-Lodde scheidet zu Ende August aus der Geschäftsführung des Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) aus.
Bochum/Berlin, 20. August 2024 – Andreas Reckert-Lodde scheidet zu Ende August aus der Geschäftsführung des Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) aus. Aus seiner Rolle als Bundesbeamter im Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) heraus hat er das ZenDiS seit 2020 maßgeblich mit aufgebaut und mit der Gründung der GmbH im Dezember 2022 zudem die Geschäftsführung interimsweise übernommen.
Vom Aufbau erfolgreich in den operativen Betrieb überführt
Unter seiner Führung schaffte das ZenDiS binnen weniger Monate erfolgreich den Übergang von der Gründungsphase in den operativen Betrieb, konnte ein sehr erfahrenes Team gewinnen und mit der Office & Collaboration Suite openDesk und der Open-Source-Plattform Open CoDE zwei wichtige Projekte maßgeblich voranbringen. Parallel dazu baute Andreas Reckert-Lodde ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Bund und Ländern, anderen EU-Mitgliedstaaten, der EU selbst sowie den Vereinten Nationen auf. Gemeinsam mit ihnen arbeitet das ZenDiS daran, die Digitale Souveränität durch den Einsatz von Open-Source-Software auch über nationale Grenzen hinaus zu stärken.
Nach vier Jahren intensiver Aufbauarbeit scheidet Andreas Reckert-Lodde auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen aus der Geschäftsführung des ZenDiS aus, der Prozess zur Nachbesetzung läuft. Zum 01. Oktober 2024 übernimmt er die Leitung des Stabes L 1 (Strategie, Strategische Kommunikation, Leitungsunterstützung) im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). In dieser Rolle wird er eng mit BSI-Präsidentin Claudia Plattner zusammenarbeiten und unter anderem die BSI-Initiative „Cybernation Deutschland“ aktiv mitgestalten.
Bundes-CIO Dr. Markus Richter unterstreicht die Bedeutung des ZenDiS und hebt die Leistung von Andreas Reckert-Lodde hervor: „Die Stärkung der Digitalen Souveränität ist angesichts multipler Krisen und geopolitischer Unsicherheiten wichtiger denn je. Was Andreas Reckert-Lodde mit dem ZenDiS in so kurzer Zeit aufgebaut hat, ist absolut bemerkenswert und verdient unser aller Dank. Dass selbst die Vereinten Nationen in Deutschland heute einen Vorreiter in Sachen Open Source sehen, ist nicht zuletzt sein Verdienst.“
Über das ZenDiS
Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Dazu konzentriert sich das ZenDiS in der ersten Ausbaustufe darauf, den Einsatz von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt derzeit zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Eine Beteiligung der Länder ist in Vorbereitung. Sitz des ZenDiS ist Bochum.
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