Smart Country Convention 2026
Auf Smart Country Convention (SCCON) dreht sich vom 13. – 15. Oktober 2026 erneut alles um die Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Auch das ZenDiS ist in diesem Jahr wieder dabei: Unter dem Motto #WirMachenSouverän nehmen wir in diesem Jahr vor allem das "Wir" in den Fokus. Neben Neuheiten rund um unsere Angebote openCode und openDesk stellen wir an unserem Messestand zentrale Hebelprojekte für Digitale Souveränität im Staat vor, an denen wir gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten. An Demostationen und auf der eigenen Standbühne zeigen wir die Community, die hinter dem "Wir" steht und sich gemeinsam mit uns für eine souveräne und zukunftsfähige Öffentliche Verwaltung einsetzt.
#WirMachenSouverän: Digitale Souveränität im Ökosystem stärken
Wer souverän digitalisieren will, erreicht gemeinsam mehr: Auf der SCCON 2026 stelllen wir erfolgreiche Kooperationen rund um die Digitale Souveränität in den Mittelpunkt.
ZenDiS auf der Bühne
Digitale Souveränität: Wie wir Deutschlands Resilienz und Sicherheit stärken
Green Stage, Halle 25
Ökosystem Digitale Verwaltung – Föderalismus als Feature
Eine souveräne, leistungsfähige digitale Verwaltung gelingt nicht durch einen einzelnen Akteur, sondern nur als Zusammenspiel eines föderalen Ökosystems. Im gemeinsamen Panel von VITAKO und Govdigital diskutieren Vertreter:innen der kommunalen IT-Dienstleister, der Genossenschaft Govdigital, des Bundes und der Länder, welchen Beitrag ihre Organisationen leisten – von der kommunalen IT-Dienstleistung über genossenschaftliche Kooperation und gemeinsame Plattformen bis zur föderalen Steuerung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Bausteine zu einem kohärenten, interoperablen Ökosystem statt zu einem Flickenteppich zusammenwachsen.
VITAKO-Stand (Nr. 406, hub27)
openCode: Die souveräne Softwarelieferkette des Staates sichern
Eine verlässliche digitale Infrastruktur ist Voraussetzung für einen handlungsfähigen Staat. Mit openCode (www.openCode.de) entwickelt das Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) einen wesentlichen Baustein für eine souveräne öffentliche Softwarelieferkette: Behörden können Software auf openCode nicht nur veröffentlichen und gemeinsam weiterentwickeln, sondern die Software-Entwicklung zunehmend nachvollziehbar, sicher und standardisiert organisieren. Denn Digitale Souveränität entscheidet sich schon dort, wo Software entsteht: etwa beim Quellcode, bei Abhängigkeiten, Entwicklungswerkzeugen, Sicherheitsprüfungen und der Frage, wer die Softwarelieferkette kontrolliert. openCode bietet dazu automatisierte Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen, vertrauenswürdige Softwareartefakte sowie Softwareverzeichnis und Entwicklungsumgebung, die bereits von ca. 6.000 Projekten genutzt werden. Wir zeigen, wie wir in einem gemeinsamen Ökosystem aus Verwaltung, Wirtschaft und Open-Source-Communities die öffentliche Softwarelieferkette verstehen, gestalten und im entscheidenden Moment verändern können.
Yellow Stage, Halle 26
Open Source ist veröffentlicht. Aber wer hält es am Leben?
Eine offene Lizenz macht aus einem Projekt noch keine verlässliche digitale Infrastruktur. Wer setzt die Roadmap, sichert Qualität und Wartung – und wer finanziert das dauerhaft? Nach einem kurzen Impuls diskutieren wir mit Akteuren aus öffentlicher Hand und Open-Source-Ökosystem: Wie kann Governance Verantwortung und Investitionen bündeln, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen? Gesucht ist ein Modell, das die öffentliche Hand zum Souverän macht, Dienstleistern fairen Wettbewerb eröffnet und erfolgreiche Lösungen über föderale Grenzen hinweg skalierbar macht. Das Publikum diskutiert mit.
Open Source Park, Halle 25 (Stand-Nr. 500)
openCode: vom Softwareverzeichnis zur DevSecOps-Referenzplattform für den D-Stack
Auf openCode können Behörden Open-Source-Software austauschen und gemeinsam entwickeln. Die openCode Security Suite verankert IT-Sicherheit automatisiert und optimiert im Softwareentwicklungsprozess und macht die Bewertung von Software anhand standardisierter Kriterien nachvollziehbar. Alexandros Bouras (ZenDiS) zeigt, welchen Beitrag openCode zu einem sicheren Softwareentwicklungsprozess (sSDLC/ DevSecOps) im Kontext des Deutschland-Stacks leistet – als wichtige Infrastrukturkomponente für die souveräne Digitalisierung des Staates.
BMDS-Stand (Nr. 501, hub27)
Digitale Souveränität in die Fläche bringen: Vom Produkt zum Ökosystem
Digitale Souveränität entsteht nicht allein durch Produkte, die kritische Abhängigkeiten reduzieren, sondern erst durch ein verlässliches Ökosystem aus IT-Anbietern, die bei Hosting, Migration oder Integration unterstützen. Das Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) übernimmt dabei eine orchestrierende Rolle: Es setzt gemeinsame Standards, schafft Strukturen zur Zusammenarbeit und ermöglicht der Öffentlichen Verwaltung, aus einem vielfältigen Angebot souveräner Lösungen und Services zu wählen. Die Office- und Kollaborationssuite openDesk des ZenDiS ist ein Beispiel für dieses Modell: Rund um openDesk entsteht aktuell ein Netzwerk aus Betriebs- und Vertriebspartnern, das unterschiedliche Bezugs- und Betriebsmodelle ermöglicht. So wird aus einem Open-Source-Produkt ein skalierbares Angebot für die Öffentliche Verwaltung. Wir zeigen, wie das ZenDiS Produkt-Ökosysteme gestaltet und welche Prinzipien sich daraus ableiten lassen, um Digitale Souveränität über einzelne Lösungen hinaus zu skalieren.
PLAZA Stage, hub27
Der Staat als Partner: Welche Verantwortung trägt der Staat im Open Source Ökosystem?
Das Panel ist Teil des Bitkom-Tracks "Open Source als Ökosystem: Wie Staat und Wirtschaft resiliente digitale Infrastruktur bauen". Leonhard Kugler, Marcel Lotz und Felix Ansmann (Moderation) diskutieren gemeinsam, welche Rolle und Verantwortung der Staat im Open-Source-Ökosystem trägt und mit welchen Instrumenten er zum aktiven Teilnehmer im Ökosystem wird.
Purple Stage, Halle 26
VS–NfD–konform mobil arbeiten: Sicherheit, die Freiraum schafft
Mobiles Arbeiten gehört heute in vielen Organisationen zum Arbeitsalltag. Der VS-NfD-konforme Umgang mit vertraulichen Dokumenten stellt jedoch besondere Anforderungen an die eingesetzten Lösungen. Der Vortrag zeigt, welche Herausforderungen regulatorische Vorgaben mit sich bringen und wie moderne, BSI-zugelassene Ansätze Sicherheit, Flexibilität und effizientes Arbeiten erfolgreich miteinander verbinden.
Bundesdruckerei-Stand (Nr. 203, hub27)
Krisentauglich: openDesk als Notfallarbeitsplatz
Ransomware oder DDoS-Angriffe können Verwaltungen binnen Stunden lahmlegen. Im EU-geförderten Verbundprojekt CKKI haben die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit, BITMARCK und BG-Phoenics gemeinsam mit Schwarz Digits, IONOS, T-Systems und dem ZenDiS erprobt, ob und wie openDesk als Notfallarbeitsplatz eingesetzt werden kann. Das Ergebnis: openDesk hat sich in Notfalltests unter Realbedingungen als krisentauglich erwiesen, auch die Migration zwischen Cloud-Infrastrukturen gelang. Im anschließenden Konsultationsprozess wurden die Anforderungen an openDesk als Notfallarbeitsplatz geschärft.
Schwarz Digits Stand (Nr. 202, hub27)
openCode: vom Softwareverzeichnis zur DevSecOps-Referenzplattform für den Deutschland-Stack
Auf openCode können Behörden Open-Source-Software austauschen und gemeinsam entwickeln. Die openCode Security Suite verankert IT-Sicherheit automatisiert und optimiert im Softwareentwicklungsprozess und macht die Bewertung von Software anhand standardisierter Kriterien nachvollziehbar. Alexandros Bouras (ZenDiS) zeigt, welchen Beitrag openCode zu einem sicheren Softwareentwicklungsprozess (sSDLC/ DevSecOps) im Kontext des Deutschland-Stacks leistet – als wichtige Infrastrukturkomponente für die souveräne Digitalisierung des Staates. Im Gespräch mit Markus Michels (mgm) wird greifbar, was das für die Entwicklung von Fachverfahren in der Praxis bedeutet.
mgm-Stand (Nr. 112, hub27)
Souveränitätscheck: Ein systematisches Messmodell für Digitale Souveränität
Wie kann eine Verwaltung ihre Digitale Souveränität stärken – und Fortschritt messbar machen? Um Behörden dabei zu unterstützen digitale Abhängigkeiten zu erkennen und gezielt aufzulösen, hat das ZenDiS ein praxisnahes Bewertungsinstrument entwickelt: Der Souveränitätscheck verbindet technische und organisatorische Kriterien und bildet somit die Grundlage für ein strategisches Souveränitätsmanagement.
BMDS-Stand (Nr. 501, hub27)
Open Source Preisverleihung
Der Open Source Wettbewerb richtet sich an Öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, die Open-Source-Software als Schlüssel zur digitalen Transformation ihrer Verwaltung nutzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, wegweisende Projekte zu identifizieren, die durch den Einsatz von Open-Sourc-Softwaree die Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit öffentlicher Prozesse steigern. Die teilnehmenden Verwaltungen präsentieren ihre innovativen Ansätze zur Optimierung von Verwaltungsabläufen für die Wettbewerbskategorien Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen, Transformation und Künstliche Intelligenz. Auf der Smart Country Convention werden die Sieger:innen der vier Wettbewerbskategorien im Rahmen der Preisverleihung ausgezeichnet. Das ZenDiS unterstützt den Open Source Wettbewerb als ideeller Träger. Leonhard Kugler (Geschäftsführer ZenDiS) ist zudem Teil der Jury. Weitere Informationen: Website Open Source Wettbewerb
Green Stage, Halle 25
Gemeinsam souverän: Wie openCode und openDesk Europas digitale Verwaltung verbinden
Die Schweiz testet openDesk mit 172 Beschäftigten – und plant nun ein Folgeprogramm für 3.000 Arbeitsplätze. Was braucht es, damit aus einem Piloten belastbare Infrastruktur wird? Im Gespräch mit Leonhard Kugler, Geschäftsführer des ZenDiS, geht es um die strategischen Voraussetzungen für Skalierung: Governance zwischen Bund, Ländern und Kommunen, tragfähige Betriebs- und Finanzierungsmodelle sowie den Aufbau eines europäischen Ökosystems aus Verwaltungen, IT-Dienstleistern und Open-Source-Unternehmen. Die zentrale Frage: Wie wird aus einem deutschen Projekt eine gemeinsam getragene Digitale Souveränität für Europa?
Capgemini-Stand (Nr. 503, hub27)
Systematisch souverän: Ein Bewertungsinstrument für digitale Handlungsfähigkeit
Digitale Souveränität ist ein zentrales Ziel von Politik und Verwaltung. Bislang lassen sich der Status quo oder Fortschritte in diesem Bereich jedoch kaum bewerten – es fehlen definierte Kriterien. Modelle wie das EU Cloud Sovereignty Framework und das C3A des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewerten Cloud-Souveränität, nicht aber die Handlungsfähigkeit von Behörden insgesamt. Das Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) greift diese Ansätze auf und entwickelt sie zu einem umfassenden Bewertungsmodell für die Öffentliche Verwaltung weiter. Grundlage ist ein Kriterienkatalog des ZenDiS, der in einem offenen Konsultationsprozess geschärft wurde und sowohl technische Aspekte wie offene Standards, aber auch organisatorische wie Beschaffung und Strategie umfasst. Wir stellen mit diesen Kriterien ein praktisches Instrument vor, das Verwaltungen befähigt, digitale Abhängigkeiten zu analysieren und Entscheidungen für mehr Digitale Souveränität zu treffen.
Red Stage, hub 27