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openDesk: Partnerprogramm für Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister startet

ZenDiS reagiert auf die hohe Nachfrage nach der souveränen Office- und Kollaborationssuite openDesk und eröffnet neue Bezugswege.

Bochum, 23.09.2026. Das Interesse an der souveränen Office- und Kollaborationssuite openDesk des Zentrums für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) ist seit dem Launch im Oktober 2024 ungebrochen hoch. Um den steigenden Bedarf in der Öffentlichen Verwaltung sowie der Privatwirtschaft zu bedienen, geht das ZenDiS neue Wege: Ab sofort können neben öffentlichen IT-Dienstleistern erstmals auch privatwirtschaftliche Cloud-Service-Provider und IT-Dienstleister eigene openDesk-Enterprise-Angebote aufbauen.

Mit dem Markt zum Rollout in die Fläche

Mit dem neuen openDesk-Partnerprogramm bindet das ZenDiS gezielt souveräne Cloud-Anbieter sowie erfahrene Distributoren und Integratoren aus der Privatwirtschaft in die Vermarktung der Suite ein. Ziel ist es, ein leistungsfähiges Netzwerk aus Betriebs-, Vertriebs- und Implementierungspartnern aufzubauen, um den Rollout in Verwaltung und Wirtschaft zu beschleunigen. Folgende Partner für openDesk werden ausgeschrieben:

Official Distributor: Vom ZenDiS autorisierte Value-Add-Distributoren, die privatwirtschaftliche Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister mit openDesk-Subskriptionen versorgen und die künftige openDesk-Reseller-Landschaft betreuen. Die Distributoren müssen über nachgewiesene Erfahrung in der Vermarktung von Open-Source-Lösungen verfügen.

Approved Sovereign Service Provider: Cloud-Service-Provider (CSPs), die openDesk als hochwertiges Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) bereitstellen. Für die Partner gelten strikte Anforderungen an Sicherheit und Souveränität, beispielsweise ein BSI C5-Testat sowie SEAL-Level 3 des European Cloud Sovereignty Frameworks.

Approved System Integrator: Diese Kategorie adressiert Full-Service-IT-Dienstleister mit nachgewiesener Open-Source- und Kubernetes-Expertise sowie Erfahrung im Aufbau und Betrieb von openDesk (On-Premises, Managed Service).

Das ZenDiS befindet sich zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Partner werden daher über ein offizielles Zulassungsverfahren gesucht. Die fachlichen Eignungskriterien für die einzelnen Partnerkategorien, die Teilnahmeunterlagen sowie weitere Informationen stehen auf der openDesk-Website zur Verfügung: https://www.opendesk.eu/de/partner-werden

Approved-Partner und Distributoren werden direkt vom ZenDiS betreut. Die Teilnahme am Zulassungsverfahren ist ab sofort möglich.

Weitere Partner-Kategorien

Auch ohne Erfüllung der herausgehobenen Eignungskriterien für die Approved-Partner können privatwirtschaftliche IT-Dienstleister künftig Angebote auf Basis der openDesk-Enterprise-Edition aufbauen. Die Betreuung dieser IT-Reseller erfolgt über die offiziellen Value-Add-Distributoren („Official Distributor“). Eine Teilnahme am Zulassungsverfahren ist nicht erforderlich.

In den kommenden Wochen plant das ZenDiS die Einführung weiterer Partner-Kategorien, darunter Approved Consulting Partner, die Beratungsleistungen rund um openDesk anbieten.

Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin ZenDiS, sagt: „Mit dem openDesk-Partnerprogramm liefern wir eine Antwort auf die enorme Nachfrage nach unserer souveränen Office- und Kollaborationssuite. Kunden aus Verwaltung und Wirtschaft können künftig aus einer Vielzahl professioneller Angebote wählen und ihre Souveränitätsprojekte bedarfsgerecht umsetzen.“

Intensivierte Zusammenarbeit mit öffentlichen IT-Dienstleistern

Parallel zum Aufbau des Partnerprogramms für privatwirtschaftliche Akteure intensiviert das ZenDiS die Zusammenarbeit mit öffentlichen IT-Dienstleistern. Gemeinsam mit der Genossenschaft govdigital ist beispielsweise der Aufbau eines openDesk SaaS-Angebots geplant, das über den Marktplatz Deutschland Digital (MDD) und den gd.Cloud-Broker bereitgestellt wird. Damit könnten govdigital-Mitglieder und deren Träger openDesk künftig als SaaS-Leistung über bestehende Beschaffungs- und Abrufstrukturen nutzen. Schon heute ist der Bezug von openDesk Subskriptionen für den SaaS- oder On-Premises-Betrieb über govdigital ausschreibungsfrei möglich.

Über openDesk

openDesk ist eine vollfunktionsfähige Office- und Kollaborationssuite für die Öffentliche Verwaltung. Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) hat openDesk entwickelt, die Markteinführung fand im Oktober 2024 statt. Alle Komponenten von openDesk basieren auf am Markt etablieren Open-Source-Lösungen aus Deutschland und dem europäischen Raum.

Über das ZenDiS

Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch die Bundesregierung gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Beteiligungsführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Sitz des ZenDiS ist Bochum.

ZenDiS Kontakt

Porträt Lutz Niemeyer

Lutz Niemeyer

Kommunikationsmanager