openDesk-Partnerprogramm: Erste Approved-Partner stehen fest
Drei Wochen nach Veröffentlichung des openDesk-Partnerprogramms sind die ersten Approved System Integrator und Approved Sovereign Service Provider zugelassen.
Bochum, 13.10.2026. Mit dem openDesk-Partnerprogramm gibt das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) erstmals auch privatwirtschaftlichen Cloud-Anbietern und IT-Dienstleistern die Möglichkeit, eigene Angebote rund um die souveräne Office- und Kollaborationssuite openDesk aufzubauen. STACKIT, der Cloud-Provider von Schwarz Digits, die Systemintegratoren B1 Systems und DACHS IT sind die ersten Unternehmen, die den Zulassungsprozess im Rahmen des openDesk-Partnerprogramms erfolgreich durchlaufen haben.
STACKIT: openDesk als SaaS aus der souveränen Cloud
STACKIT, der Cloud-Provider von Schwarz Digits, wird der erste Approved Sovereign Service Provider für openDesk. Das Unternehmen wird die Suite als Software-as-a-Service (SaaS) aus souveränen europäischen Rechenzentren bereitstellen und bei Bedarf auch Unterstützung bei Einführung und Migration anbieten. Als bestehender Hosting-Partner des ZenDiS verfügt STACKIT über umfassende Erfahrung aus Projekten mit insgesamt fast 100.000 Nutzenden. Erste Pilotpakete sind ab sofort verfügbar. Das Produktivangebot soll Anfang 2027 starten.
Bernie Wagner, Chief Revenue Officer Schwarz Digits, erklärt: „Unser Anspruch ist es, Organisationen eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, auf der sie digitale Angebote souverän und selbstbestimmt betreiben können. Wir schaffen die technologische Basis und gemeinsam mit starken Software-Partnern bieten wir souveräne Lösungen für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen in Deutschland und Europa.“
B1 Systems und DACHS IT: Professioneller Aufbau und Betrieb von openDesk
B1 Systems ist einer der ersten Approved System Integrator für openDesk. Der Open-Source-Spezialist unterstützt bei der Integration von openDesk in bestehende IT-Landschaften, der Migration von Daten und Anwendungen und übernimmt den Betrieb – unabhängig davon, ob der Betrieb als SaaS bei einem Hosting-Partner, Cloud-Anbieter oder On-Premises im kundeneigenen Rechenzentrum erfolgt. Ergänzt wird das Angebot durch umfassende Supportleistungen und kundenspezifische Schulungen.
Als bisheriger Generalunternehmer des ZenDiS für den Betrieb von openDesk verfügt B1 über umfassende Erfahrung bei der Implementierung individueller On-Premises-Umgebungen sowie der Planung und Durchführung komplexer Migrationen.
Ralph Dehner, Geschäftsführer B1 Systems, sagt: „Wir bringen umfassende und mehrjährige Erfahrungen aus dem Betrieb von openDesk-Umgebungen mit. Dabei haben wir sowohl openDesk-Umgebungen für kleine Gruppen als auch Umgebungen mit knapp 100.000 Nutzenden in unserem Portfolio. Wir freuen uns, diese Expertise auch im Rahmen dieser Partnerschaft einzubringen und weitere Kunden bei der Einführung und Integration von openDesk sowie beim zuverlässigen Betrieb zu unterstützen.“
DACHS IT hat ebenfalls die Zulassung zum Approved System Integrator für openDesk erhalten. Das auf Cloud-Lösungen und Container-Technologien spezialisierte Unternehmen wird ein vollständiges Beratungs-, Integrations- und Betriebsangebot rund um openDesk bereitstellen.
DACHS IT verfügt über umfassende Erfahrung mit openDesk aus verschiedensten Kunden-, Pilot- und Betriebsprojekten. Dazu gehören die Architektur und Installation von openDesk ebenso wie Integration, Migration, Weiterentwicklung, Fehleranalyse und dauerhafter Betrieb. Das Unternehmen wird openDesk als SaaS, On-Premises und als Notfallarbeitsplatz anbieten.
Alexander Schaber, Geschäftsführer DACHS IT, sagt: „Die aktuelle politische und geopolitische Situation zeigt, wie wichtig es ist, bei zentralen digitalen Arbeitsplattformen nicht dauerhaft von einzelnen außereuropäischen Anbietern abhängig zu sein. openDesk bietet Verwaltungen und Unternehmen eine leistungsfähige Open-Source-Alternative. So entstehen echte Wahlfreiheit, Datenhoheit und die Möglichkeit, Anbieter zu wechseln, ohne in einen neuen Vendor-Lock-in zu geraten.“
Zulassungsverfahren bis zum 31.01.2027 geöffnet
Mit dem openDesk-Partnerprogramm bindet das ZenDiS gezielt souveräne Cloud-Anbieter sowie erfahrene Distributoren und Integratoren aus der Privatwirtschaft in die Vermarktung der Suite ein. Ziel ist es, ein leistungsfähiges Netzwerk aus Betriebs- und Implementierungspartnern aufzubauen, um den Rollout in Verwaltung und Wirtschaft zu beschleunigen. Die fachlichen Eignungskriterien für die einzelnen Partnerkategorien, die Teilnahmeunterlagen sowie weitere Informationen stehen auf der openDesk-Website zur Verfügung: https://www.opendesk.eu/de/partner-werden. Die Teilnahme ist bis zum 31.01.2027 möglich.
Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin ZenDiS, sagt: „Das Interesse an unserem openDesk-Partnerprogramm ist groß. Seit dem Start haben zahlreiche Cloud-Anbieter, Distributoren und Integratoren aus Deutschland und Europa ihr Interesse bekundet. Wir freuen uns, dass die ersten Unternehmen das Zulassungsverfahren in so kurzer Zeit erfolgreich abschließen konnten. Damit skalieren wir openDesk nun viel schneller in die Fläche und können die hohe Nachfrage gemeinsam mit dem Markt bedienen.“
Über openDesk
openDesk ist eine vollfunktionsfähige Office- und Kollaborationssuite für die Öffentliche Verwaltung. Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) hat openDesk entwickelt, die Markteinführung fand im Oktober 2024 statt. Aktuell sind bereits 100.000 Verwaltungsarbeitsplätze mit openDesk ausgestattet. Alle Komponenten von openDesk basieren auf am Markt etablieren Open-Source-Lösungen aus Deutschland und dem europäischen Raum.
Über das ZenDiS
Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) wurde 2022 durch die Bundesregierung gegründet. Als Kompetenz- und Servicezentrum unterstützt das ZenDiS die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern – vor allem, indem kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufgelöst werden. Das ZenDiS ist eine GmbH und liegt derzeit zu 100 Prozent in der Hand des Bundes. Die Beteiligungsführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Sitz des ZenDiS ist Bochum.
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